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Reglement

für das Trecker Treck des Heimatvereins Tonnenheide. Zum Download

Das Reglement ist von jedem Teilnehmer vor der Anmeldung durchzulesen. Mit seiner Unterschrift auf dem Anmeldeformular erkennt der Teilnehmer die Wettbewerbsregeln ausnahmslos an.

Auf dem gesamten Veranstaltungsgelände gilt Schritttempo. Bei Nichteinhaltung behält sich der Veranstalter vor, ein Strafgeld in Höhe von 20,-€ zu erheben.

Jeder Teilnehmer startet auf eigenes Risiko. Für Schäden an seinem Schlepper und oder Folgeschäden an diesem oder durch ihm Selbst wird keine Haftung übernommen.

Die Bauernklassen fahren in 5 Gewichtsklassen. Es gibt die 3,0; 4,5; 6,5; 8,5 und die 10,5 Tonnen-Klasse.

Gewogen wird mit Fahrer, eine Toleranz von 50 kg wird eingeräumt.

Jeder Schlepper darf mit nur einer Person besetzt sein.

Jeder Schlepper ist nur einmal pro Klasse startberechtigt. Mehrfachstarts sind möglich. Wie oft ein Schlepper starten darf liegt an der Anzahl der Teilnehmer. Dies wird auf der Veranstaltung festgelegt.

Es sind nur radgetriebene Schlepper zugelassen. Zwillingsreifen sind erlaubt.

Die Reifengröße ist freigestellt. Sie müssen jedoch unter die Kotflügel passen.

Nachgeschnittene Hauptreifen sind verboten.

Die Schlepper müssen der Serie entsprechen. Das heißt Original Motor, Original Getriebe, Original Hydraulikblock und Original Einspritzpumpe. Schlepper die serienmäßig ohne Hydraulik ausgeliefert wurden dürfen starten. (Nachweispflicht des Teilnehmers).

Es ist nur ein Turbolader erlaubt, es sei denn der Schlepper wurde mit mehreren Lader ausgeliefert. (Nachweispflicht des Teilnehmers). Nachträglich aufgebaute Turbolader sind verboten.

Jeder Schlepper muss einen Überrollbügel oder eine Kabine haben.

Verliert ein Schlepper Öl, Kühl- oder Bremsflüssigkeit, so trägt der Teilnehmer die Kosten für die Entsorgung des verseuchten Bodens. "Der Umwelt zuliebe".

Schalten ist ausnahmslos verboten, es sei denn, der Schlepper hat eine stufenlose Lastschaltung.

Die Schlepper dürfen nur laufen, wenn sie durch den Teilnehmer besetzt sind.

Steigbegrenzer sind keine Pflicht, der Anbau wird aber zur eigenen Sicherheit empfohlen.

Die Anhängehöhe beträgt in allen Klassen 80 cm, gemessen vom Boden aus. Falls das Zugmaul nicht auf die Höhe von 80 cm gebracht werden kann, wird vom Bremswagenteam eine Verlängerung der Zugkette vorgenommen. Angehängt wird im originalen Zugmaul, welches serienmäßig an dem jeweiligen Schlepper verbaut wurde.


Zusatzgewichte sind gegen Herabfallen zu sichern. Sollte jedoch trotzdem ein Gewicht auf die Bahn fallen, so führt dies zur Disqualifikation.

In den Klassen darf ein Frontlader angebracht sein. Jedoch darf kein Anbauteil angebaut sein und es dürfen auch keine Gewichte am Frontlader angehängt werden. Frontgewichte dürfen bis zu 150 cm vor dem Schlepper herausragen. Als Bezugspunkte wird der vorderste Punkt der Motorhaube bzw. die Oberlenkeraufnahme der Fronthydraulik angesehen. Ackergeräte, außer Gewichtsklötze, Frontgewichte und Frontpacker sind als Frontgewichte nicht erlaubt.

Ein Frontlader ist während des Pulls grundsätzlich unten zu halten. Er darf nicht in der Höhe verstellt werden.

Zusatzgewichte die am Heck des Schleppers angebracht werden dürfen nicht über die Hinterräder hinausragen und nicht höher sein wie die Unterkante der Heckscheibe. Die Zu- und Freigängigkeit der Anhängekupplung muss gewährleistet sein. Die Kette muss von der Bremswagenkufe aus eingehängt werden können. Sollte dieses nicht der Fall sein, so wird dem Teilnehmer die Möglichkeit gegeben, dies nachzubessern. Als letzte Instanz entscheidet das Bremswagenteam.

Der Teilnehmer hat nach Aufruf innerhalb von 3 Minuten sich vor den Bremswagen zu begeben und seinen Pull zu beginnen. Tut er dies nicht so folgt die Disqualifikation. Sollte ein Teilnehmer diese Frist nicht einhalten können so muss er dies auf der Bahn bekannt geben oder bekannt geben lassen. Dann wird eine Karenzzeit eingerichtet.

Der Start erfolgt erst dann, wenn die Kette stramm gezogen ist und die Flaggenmänner die grüne Flagge schwenken. Anfahren mit fliegender Kupplung, bei lockerer Kette, erfolgt die Disqualifikation.

Nach jedem ersten Pull in einer Klasse entscheidet das Bremswagenteam über die Einstellung des Bremswagens. Ist die Einstellung OK so wird der Zug gewertet.

Bei roter Fahne ist der Schlepper unverzüglich, das heißt sofort zu stoppen. Berührt oder überfährt ein Schlepper die seitliche Markierungslinie, so führen diese Punkte zur sofortigen Disqualifikation.

Ein gültiger Führerschein ist Pflicht, der KFZ-Schein ist auf Verlangen vorzulegen.

Für alle Teilnehmer gilt Alkoholverbot, auch dürfen keine anderen Rauschmittel zu sich genommen werden.

Alles was nicht erlaubt ist, ist verboten und führt somit zu Disqualifikation. Bei Unstimmigkeiten entscheidet die Sportleitung.

Allen Teilnehmern wünschen wir viel Erfolg.